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„Schauen wir uns die Bilder von Irmgard Pricker an, entdecken wir viele verschiedene Ebenen.
Immer wieder werden Farbschichten aufgetragen und bestimmte Partien wieder entfernt.
Sie arbeitet u.a. mit Öl- und Acrylfarben.

Das Freilegen durch Wischen und Abreiben ist für den Bilduntergrund ein strapaziöses
Verfahren, was aber insofern lohnenswert ist, als dass neue Erinnerungsfragmente zutage treten.
Sie legt frei und entdeckt, was für einen gewissen, vielleicht langen Zeitraum verhüllt und geheimnisvoll war.
Dieses Entdecken ist für die Künstlerin ein Prozess des Sich-überraschen-lassens,
des Zuschauens, aber auch des Eingreifens,…….

Als Betrachter wird man einbezogen in diesen Prozess des Freilegens; des Freilegens von individuellen Erinnerungen. Die jeweilige Vergangenheit wird zum Prozess des Werdens.“

Natascha Klatz